Konzerte

Montag 01:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Albrecht Dürers berühmtes Bild Melencolia I gilt als eines der rätselhaftesten Meisterwerke der Kunstgeschichte. Auch deshalb, weil sich der Begriff Melancholie nicht einfach mit Depression übersetzen lässt. Melancholie ist ein besonderer Gemütszustand, der durchaus kreative Kräfte freisetzen kann. Das französische Ensemble Correspondance fand diesen Ausdruck vor allem in den englischen Songs und Ayres in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Leiter Sébastian Daucé spricht in der Tonart Klassik über die Besonderheiten dieser Musik, die politischen Umstände, in der sie entstand und auch über den Zugang, den Daucé mit seinen Musikern und der Solistin Lucile Richardot gefunden hat. Natürlich gibt es auch Musik vom Album "Perpetual Night". Außerdem stellen wir wieder einen besonderen Archiv-Fund vor: der Pianist Arturo Benedetti Michelangeli spielte 1970 am eigens mitgebrachten Flügel in der Berliner Philharmonie u.a. Claude Debussys Zyklus "Images". Ein überaus beeindruckender Konzertabend.

Sonntag 02:07 Uhr Deutschlandfunk

Klassik live

Dresdner Musikfestspiele 2019 Jessie Montgomery Records from a Vanishing City Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll, op. 25 Jan Lisiecki, Klavier Orpheus Chamber Orchestra Aufnahme vom 28.5.2019 aus dem Kulturpalast Dresden

Sonntag 11:00 Uhr NDR kultur

Das Sonntagskonzert

6. Philharmonisches Konzert - Spielsucht Mit Friederike Westerhaus Peter Tschaikowsky: Ouvertüre zu Oper "Pique Dame" Sergej Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini für Klavier und Orchester op. 43 Igor Strawinsky: Jeu de Cartes Sergej Prokofjew: Vier Porträts und Finale aus der Oper "Der Spieler" Joseph Moog, Klavier Norddeutsche Philharmonie Rostock Ltg.: Marcus Bosch Aufzeichnung vom 9. Februar 2020 im Volkstheater Rostock, Großes Haus 11:00 - 11:03 Uhr Nachrichten, Wetter

Sonntag 11:03 Uhr Ö1

Mozartwoche 2020 - Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent und Klavier: Lahav Shani; Walter Auer, Querflöte; Anneleen Lenaerts, Harfe. Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Flöte, Harfe und Orchester C-Dur KV 299; b) Konzert für Klavier und Orchester B-Dur KV 595; c) Symphonie g-Moll KV 550 (aufgenommen am 29. Jänner im Großen Festspielhaus Salzburg in Surround Sound)

Sonntag 11:04 Uhr SR2 Kulturradio

SR-Konzert

3. Soirée 2003/2004 Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken Libor Pesek, Dirigent Leos Janáèek Taras Bulba. Rhapsodie Bedrich Smetana Mein Vaterland. Zyklus sinfonischer Dichtungen Aufnahme vom 12. März 2004 aus der Congresshalle Saarbrücken

Sonntag 19:04 Uhr HR2

hr-Bigband

Konzerte und Produktionen u.a. mit: "Meeting Colours": Philip Catherine & hr-Bigband, cond. & arr. by Bert Joris | Gießen, Stadttheater Gießen, Oktober 2019, Teil 2

Sonntag 19:05 Uhr BR-Klassik

Konzertabend

Paradisi gloria Chor des Bayerischen Rundfunks Münchner Rundfunkorchester Leitung: Ivan Repusic Solisten: Kristina Kolar, Sopran; Annika Schlicht, Mezzosopran; Eric Laporte, Tenor; Ljubomir Puskaric, Bariton; Eberhard Knobloch, Klarinette Igor Kuljeric: "Kroatisches glagolitisches Requiem"; Olivier Messiaen: "Quatuor pour la fin du temps", Abîme des oiseaux Aufnahme vom 14. Februar 2020 in der Herz-Jesu-Kirche in München Endzeitliche Andacht Zwei Werke stehen auf dem Programm des zweiten Saisonkonzerts der Reihe "Paradisi gloria": der dritte Satz "Abîme des oiseaux" aus Olivier Messiaens "Quatuor pour la fin du temps" und das "Kroatische glagolitische Requiem" für Soli, Chor und Orchester des kroatischen Komponisten Igor Kuljeric (1938- 2006). Kuljeric zählte jahrzehntelang zu den zentralen Persönlichkeiten des kroatischen Musiklebens. Er leitete Orchester und Chöre, gründete Kulturinstitutionen, Festivals und Konzertreihen. Als Komponist stand Kuljeric unter dem Einfluss der italienischen Avantgarde um Luigi Nono und schuf Werke in vielen Gattungen, darunter Symphonisches, Filmmusik und Kammermusik. Später beschäftigte er sich mit den regionalen Traditionen der Volksmusik und geistlicher Musik. Sein "Kroatisches glagolitische Requiem" greift auf die mittelalterliche Tradition der slawischen Bevölkerung Dalmatiens und Istriens zurück, die ihren katholischen Ritus in der eigenen Sprache pflegte. Das Werk von 1996 vereint die Architektur des römisch-katholischen Requiems mit den Traditionen glagolitischer Gesänge aus den Küstenregionen zwischen Pula und Kotor. Messiaens "Quatuor pour la fin de temps" wiederum entstand 1941, kurz vor der Deportation des Komponisten in das Kriegsgefangenenlager von Görlitz. Ivan Repusic leitet den Chor des Bayerischen Rundfunks und das Münchner Rundfunkorchester. Das Klarinettensolo in "Abîme des oiseaux" spielt Eberhard Knobloch.

Sonntag 19:30 Uhr MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Claude Debussy: "Prélude à l´après midi d´un faune" Kurt Weill: Filmszene aus "Royal Palace" Sergej Prokofjew: Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll op. Kurt Weill / Daniel Hope: Fantasie für Violine und Orchester über Themen aus Werken Kurt Weills Daniel Hope, Violine MDR-Sinfonieorchester, Leitung: Arvo Volmer Aufnahme vom 07.03.2014, Dessau, Anhaltisches Theater

Sonntag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Congresshalle Saarbrücken Aufzeichnung vom 09.02.2020 Antonín Dvorák Ouvertüre "Karneval" op. 92 Bohuslav Martinu Konzert für zwei Klaviere und Orchester H 292 ca. 20.45 Konzertpause Studio 9 kompakt Wahlstudio Gustav Mahler Sinfonie Nr. 1 D-Dur "Titan" Katia Labèque, Klavier Marielle Labèque, Klavier Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Leitung: Pietari Inkinen

Sonntag 20:04 Uhr rbb Kultur

KONZERT

AM SONNTAGABEND Andrew Manze dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin Yeree Suh, Sopran Martin Helmchen, Klavier Damen des Rundfunkchors Berlin Jörg Widmann: "Con brio" für Orchester Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op.37 Ralph Vaughan Williams: Sinfonie Nr. 7 "Sinfonia antarctica" für Sopran, Frauenchor und Orchester Konzertaufnahme vom 02.02.2020 in der Berliner Philharmonie

Sonntag 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

JazzNow

Jazzfest Berlin 2019 Miles Okazaki: Work (Music by Thelonious Monk) Aufnahme vom 3.11.19 im A-Tran, Berlin

Sonntag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Oper

Medonte Opera seria von Josef Myslivecek Josef Mysliveceks letzte Oper "Medonte" in einer Erstaufnahme: Das Ensemble L"arte del mondo hat das Werk unter der Leitung von Werner Ehrhardt eingespielt. Josef Myslivecek war einer der erfolgreichsten Opernkomponisten seiner Zeit. Aufträge führten den gebürtigen Böhmen nach Italien, nach Wien und München. Im römischen Teatro Argentina wurde 1780 "Medonte" uraufgeführt, wenige Monate vor seinem Tod. Das Libretto erzählt die Geschichte des Königs der römischen Provinz Epirus und seiner Liebe zur aragonischen Prinzessin Selene. Wie (fast) immer in der Oper gibt es einen Gegenspieler: Der Feldherr Arsace setzt ein dramatisches Intrigengeflecht in Gang, an dessen Ende es nur Besiegte geben kann. Die WDR 3-Aufnahme mit Thomas Michael Allen in der Titelrolle, Juanita Lascarro als Selene und Susanne Bernhard als Arsace entstand 2010 in einer Koproduktion mit Bayer Kultur. Medonte: Thomas Michael Allen, Tenor Selene: Juanita Lascarro, Sopran Arsace: Susanne Bernhard, Sopran Evandro: Siphiwe McKenzie, Sopran Zelinda: Claudia Codreanu, Mezzosopran Talete: Ulrike Andersen, Alt l"arte del mondo, Leitung: Werner Ehrhardt Anschließend: WDR 3 Operntagebuch mit Richard Lorber

Sonntag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Konzertdokument der Woche

20 Jahre ,Edition Juliane Klein" Stefan Pohlit Dr. X für Akkordeon (UA) Ulrich Kreppein 2. Streichquartett Stefan Pohlit rain für Streichquartett Ulrich Kreppein Splitter der Stille für Streichquartett und Akkordeon (UA) Andreas Borregaard, Akkordeon Sonar Quartett Aufnahmen vom 10.12.2019 aus dem Theaterhaus Stuttgart Am Mikrofon: Gisela Nauck Eine besondere Konzertreihe hatte die ,Edition Juliane Klein" sich und ihren Komponisten und Komponistinnen im vergangenen Jahr geschenkt: sieben konzertante Doppelporträts, quer durch Deutschland veranstaltet, von Hamburg über Berlin bis nach Stuttgart. Der Musikverlag, gewissermaßen ein spätes Kind der ostdeutschen Wende 1989/ 90, feierte ein Jahr lang sein 20-jähriges Bestehen und zeigte dabei sein Gewachsensein und seine Ausstrahlungskraft. Bei der Aufzeichnung des Deutschlandfunks handelt es sich um das Abschlusskonzert am 10. Dezember vergangenen Jahres, situiert im Rahmen der Reihe ,Südseite Nachts" im Theaterhaus Stuttgart. Kombiniert hatte der Verlag dabei die beinahe gleichaltrigen, biografisch aber kaum vergleichbaren Komponisten Stefan Pohlit (*1976) und Ulrich Kreppein (*1979). Überaus spannend geriet der Abend nicht nur durch das klangenergetische Spiel der Musiker - des Berliner Sonar Quartetts und des Akkordeonisten Andreas Borregaard. Viel mehr noch zeigten die vier Kompositionen höchst eindrücklich, wie durch unterschiedlich angewandte Mikrotonalität differenzierteste musikalische Tongeflechte entstehen, die das musikalische Ausdrucksvermögen enorm intensivieren.

Sonntag 22:00 Uhr NDR kultur

Soirée

Schleswig-Holstein Musik Festival 2019 Bach bis Jimi Hendrix Marin Marais: "La Guitare" aus "Pièces de viole", Livre III Suite Nr. 7 G-Dur Robert de Visée: Pièces de théorbe et de luth, Suite f-Moll J. Coltrane / N. Mönkemeyer: Naima R. de Visée / A. Arend: Passacaille / Canaries J. Hendrix / N. Mönkemeyer und A. Arend: Voodoo Child Marin Marais: "Tourbillon" und "Le Badinage" aus "Pièces de viole", Livre IV Johann Sebastian Bach: Suite Nr. 5 c-Moll BWV 1011 Andreas Arend: Tanz John Coltrane: Naima Nils Mönkemeyer, Viola Andreas Arend, Theorbe und Jarana Aufzeichnung vom 1. August 2019 im Schloss in Reinbek 22:00 - 22:05 Uhr Nachrichten, Wetter

Sonntag 22:00 Uhr Bremen Zwei

Klassikwelt in concert: Wiener Symphoniker

Mitschnitt vom 4. Oktober 2019 aus der Victoria Hall in Genf Programm Giovanni Sollima: Alone Peter Pejtsik: Stonehenge Johannes Brahms: Violin Concerto in D, opp. 77 Johannes Brahms: Symphony No. 3 in F, op. 90 Wiener Symphoniker Leitung: Philippe Jordan Der Norddeutsche Johannes Brahms stand im Mittelpunkt des Gastspiels der Wiener Symphoniker unter der Leitung ihres Chefdirigenten Philippe Jordan in Genf. Solistin im Violinkonzert war dabei die international renommierte Julia Fischer. Doch das Konzert begann mit einem solistischen Auftritt des Cellisten Christoph Croisé, der zwei eindringliche Stücke zeitgenössischer Komponisten spielte und diesem ansonsten traditionellen Konzertprogramm damit einen besonderen Einstieg gab.

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