Hörspiele

Sonntag 08:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kakadu

Kinderhörspiel Omis Schatz Von Angela Gerrits Ab 8 Jahre Regie: Cordula Dickmeiß Komposition: Timan Ehrhorn Mit: Jeremias Matschke, Uta Hallant, Valentin Karow, Anna Grisebach, Max Urlacher, Christian Eisenhardt, Philipp Engelhardt, Kornelia Boje, Martin Engler, Fritz Hammer und Erika Skrotzki Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 (Ursendung) Moderation: Ulrike Jährling Als Omi ihr Haus räumen und ins Altersheim umziehen muss, findet ihr Enkel Philipp im Garten einen Schatz. Nur widerwillig hat Omi eingesehen, dass sie nicht mehr länger allein in dem großen Haus wohnen kann und besser in ein Altersheim umzieht. Einige Möbel kann sie mitnehmen, andere werden an die Nachbarn verschenkt. Omi kann Philipp überreden, die große Kamelia in ihrem Garten auszugraben und in ihr neues Zuhause zu bringen. Zwischen den Wurzeln entdecken Philipp und sein Freund Ben eine Metallkiste. Darin finden sie jedoch zu ihrer Enttäuschung keinen Schatz, sondern Briefe.

Sonntag 14:04 Uhr HR2

Hörspiel

Die Letzten vom Schwarzen Mann | von Alfred Andersch Der Schauplatz des Hörspiels aus dem Jahr 1954 ist ein Waldstück im einsam gelegenen Grenzgebiet der Schnee-Eifel, im Niemandsland des zusammengebrochenen Westwalls, der sogenannte "Schwarze Mann". Dort lebt 1945 ein Soldat des Zweiten Weltkrieges als Schmuggler.

Sonntag 14:04 Uhr rbb Kultur

HÖRSPIEL

Zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven Pilgerfahrt zu Beethoven Von Richard Wagner Mit Rufus Beck, Martin Benrath, Stefan Merki u. v. a. Komposition: Serge Weber Bearbeitung: Bernard da Costa Leitung: Angela Gerrits Produktion: MDR 1998

Sonntag 14:04 Uhr WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Herr Bello und das blaue Wunder (4/4) - Die zweite Verwandlung Von Paul Maar Eine merkwürdige alte Frau bringt eines Tages eine Flasche mit einer blauen Flüssigkeit in die Apotheke von Apotheker Sternheim und überlässt sie ihm. Dieser blaue Saft fällt seinem Sohn Max in die Hände, der gern mit all den Flüssigkeiten, Salzen und Farben im Hinterzimmer der Apotheke experimentiert. Er kann nicht wissen, dass seine letzte Mixtur, mit eben dieser blauen Tinktur der alten Frau, alle Pflanzen unnatürlich schnell wachsen lässt. Und als sein Hund, den er nach langen Diskussionen endlich zum 12. Geburtstag bekommen hat, von dem vermeintlichen Düngemittel trinkt, passiert etwas ganz und gar unglaubliches... Bearbeitung: Ulla Illerhaus Komposition: Mike Herting Regie: Petra Feldhoff

Sonntag 14:05 Uhr NDR Info

Mikado - Radio für Kinder

Super-Laura Von Judith Ruyters Musik: Mike Herting Regie: Petra Feldhoff Mit Julia Fritz, Thorben Drube, Francesco Schramm, Nina Vorbrodt, Glenn Goltz, Paula Fritz, Carl Philipp Benzschawel u.v.a. Laura versteht die Welt nicht mehr. Papa ist früher von der Bohrinsel zurück, warum will er aber nicht sagen. Lauras Schwester Marit malt sich neuerdings die Lippen rot an und Mama hat so viel um die Ohren, dass sie keine Zeit hat, gegen eine drohende Katastrophe zu kämpfen: Ein Hühnerfarm-Unternehmer will seine nächste Eierlege-Fabrik ausgerechnet da hochziehen, wo ihre geliebte Hütte steht. Was macht Laura? Sie will kämpfen, die Hütte retten und den Hühnern ein trauriges Leben ersparen. Aussichtslos? Abwarten! Mikado - Radio für Kinder

Sonntag 15:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Die Fälschung 3. Teil: Der Herr aus Deutschland Von Nicolas Born Mit Florian von Manteuffel, Christiane Roßbach, Juliane Köhler, Axel Milberg und Jens Harzer Bearbeitung und Regie: Michael Farin Komposition: zeitblom BR 2009 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr "Im Grunde unterscheidet sich dieser Laschen von anderen guten Journalisten seiner Generation (er mag etwa vierzig Jahre alt sein) nur in einer einzigen Hinsicht: Er ist mit einer Gabe gesegnet und zugleich geschlagen, die ihm sein Dasein erschwert und dem Roman zu seinem Rang verhilft - mit gesteigerter Leidensfähigkeit. Er erlebt alles etwas intensiver als andere Menschen, er reagiert tiefer und heftiger auf seine Umgebung, auf seine Zeit." (Marcel Reich-Ranicki in der FAZ, 9.10.1979) "So wenig Die Fälschung bloß ein Kriegsroman ist, so wenig ist das Buch aber auch lediglich die Selbstanalyse einer empfindsamen Seele. Nicolas Born ist es gelungen, die Absurditäten und Undurchschaubarkeiten der äußeren Realität genau zu schildern und sie zugleich als Spiegel innerer Zustände zu zeigen: als Modell." (Jürgen P. Wallmann in Der Tagesspiegel, 16.12.1979) "Es gibt keine Fronten mehr, kein Davor und dahinter, der Krieg ist überall, und er verwischt alle Unterschiede, moralische Kategorien wie "gut" und "böse" bedeuten nichts mehr. ... Aber vielleicht besteht die Bedeutung des Romans gerade darin, dass man ihm widersprechen muss, um überleben zu können." (Ulrich Greiner im Merkur, Januar 1980)

Sonntag 16:10 Uhr SRF 1

Apropos Hörspiel

Sonntag 17:04 Uhr SR2 Kulturradio

HörspielZeit: Oberwasser

von Frank Naumann (RBB 2019) Ali und Achmet sind aus dem Maghreb geflohen. Schiffbruch und Rettung im letzten Moment inklusive. Nun sitzen sie in einem deutschen Flüchtlingsheim und warten auf den Tag X: Asyl oder Abschiebung. Ihr großer Tag kommt, als sie einen Jungen aus Togo gegen seine Abschiebung verteidigen.

Sonntag 17:04 Uhr WDR5

WDR 5 Hörspiel am Sonntag

Die Wand Von Cristin König Eine Frau strauchelt im Geschlechterkampf Komposition: Friederike Bernhardt Leo: Marc Hosemann Robert: Arnd Klawitter Neele: Judith Engel Mutter: Barbara Philipp Kind: Julia Fritz Lisa: Anna Drexler Regie: die Autorin

Sonntag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Niederdeutsches Hörspiel: Een Held in"n Dörpskroog

Niederdeutsches Hörspiel von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen nach dem Bühnenstück "The Playboy Of The Western World" von John Millington Synge. Irgendwann im 19. Jahrhundert, ein sehr abgelegenes Fleckchen Erde, wohin die Polizei sich nur am Tage traut, weil sie sonst befürchten muss, den Schmugglern und Schwarzbrennern in die Quere zu kommen. In dieser Einöde: ein Gasthof. Und eines Tages steht ein fremder junger Mann in der Tür und bittet um Obdach, er habe nämlich eine schreckliche Untat begangen. Die Phantasie der halbwilden Dörfler ist geweckt, und es beginnt eine der absurdesten, komischsten, wildesten - und wahrsten Geschichten der Theatergeschichte! Mitwirkende: Robert Eder (Chrsitoph Martens) Rolf Nagel (De ole Martens) Wilfried Dziallas (Michael Fehling) Birte Kretschmer (Margit Fehling) Uta Stammer (Witwe Quinn) Oskar Ketelhut (Jan Hoopmann) Heino Stichweh (Hein Kuhlrmann) Rolf Bohnsack (Fiete Förster) Caroline Leisau (Sanne Tietjen) Beate Kiupel (Hanna Bleek) Regie: Hans Helge Ott Komposition: Serge Weber Produktion: Radio Bremen mit dem NDR 2006 Der Autor: John Millington Synge (1871 - 1909), irischer Dramatiker aus Dublin, verbrachte trotz seines Musik- und Sprachenstudiums und einiger Auslandsaufenthalte den größten und wichtigsten Teil seines Arbeitslebens auf Inishmoor, einer der damals noch sehr wilden und abgelegenen Aran-Inseln vor der irischen Westküste. Dort fand er die Stoffe, die ihm als Vorlagen für seine Stücke dienten. Er ist, da er seine Bühnensprache durch den Dialekt der Inseln beeinflussen ließ, als Mundartdichter zu bezeichnen.

Sonntag 18:30 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Zaïre 74 Hörspiel von Patrick Findeis Mit: Carlo Ljubek, Marek Harloff, Michael Schütz, Friederike Ott u. a. Musik: tarwater Regie: Kai Grehn (Produktion: SWR 2018) Zaïre im September 1974. Der ehemalige Sportredakteur Harry Reschke hat alles verloren: Frau und Kind, das Häuschen im Grünen, den gutbezahlten Job. Aber jetzt ist er weg vom Kokain, die Psychose ist überstanden und Reschke will eine große literarische Reportage raushauen über den "Rumble in the Jungle", über das Boxen, über Schwarze und Weiße, Befreiung und Revolution. Doch dann wird der Kampf verschoben, den Boxern die Ausreise verweigert bis zum neu angesetzten Kampftag. Und Reschke, der zunehmend den Bezug zur Realität verliert, bleibt nichts anderes übrig als ebenso auszuharren.

Sonntag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Prince Charles, Melvin Minsky & Me Eine unglaubliche, aber wahre Geschichte Von Holly-Jane Rahlens Regie: Robert Matejka Mit: Holly-Jane Rahlens, Leanore Ickstadt, Greta Lewis, Rebecca Stuart, Marta Lochowa, Marty Sander, Ilene Winkler, Priscilla Be, Libby Shapiro, Bella my Pailthorp, Suzanne Ritter, Laszlo Pasztor Ton: Bernd Friebel Produktion: Deutschlandradio Berlin 1995 Länge: 84"39 1995 im Berliner Hörspielstudio: Elf amerikanische Frauen, allesamt "gelernte Berlinerinnen" sprechen, angeführt von Holly-Jane Rahlens, über ihre Herkunft. "Was es heißt, in Amerika Jüdin und Frau zu sein". Ein vitales Literatur-Entertainment! Holly-Jane Rahlens, Jahrgang 1950, lebt seit den 70er-Jahren in Berlin, sie ist eine "gelernte Berlinerin aus Brooklyn". Körperliche Ertüchtigung fördert die Kreativität, hat sie gelernt, jetzt handelt sie danach: Auf einem geräuschvollen Skilanglauftrainer kommt sie im Hörspielstudio außer Atem und in Fahrt. Erzählt wird temperamentvoll und mit Humor vom Leben amerikanischer Jüdinnen, was sie verbindet, die Legende ihrer Herkunft. Rahlens holt sich Hilfe, zehn "gelernte Berlinerinnen amerikanischer Herkunft", Schauspielerinnen, Entertainerinnen, stürmen das Studio. Gelesen wird Literatur von Frauen zum Thema, Stand 1995. Und was hat Prince Charles mit alledem zu tun? Holly-Jane Rahlens verbrachte ihre Kindheit und Jugend in ihrer Heimatstadt New York. Nach einem Literatur- und Theater-Studium an der City University of New York kam sie nach Berlin, wo sie zunächst als Radiomoderatorin und Funkautorin arbeitete. Später drehte sie TV-Features und -Dokumentationen für verschiedene Fernsehsender im In- und Ausland. Viele Jahre war sie Kolumnistin beim FilmFestJournal der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Als Schauspielerin trat sie mit eigenen One-Woman-Shows auf und hat in diversen Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt, auch in der Fernseh-Adaption ihres Bühnenmonologes "One Fine Day, oder warum eine Prinzessin keine orthopädischen Schuhe trägt" (GRIPS-Theater, 1990). Ihr erstes Jugendbuch, "Prinz William, Maximilian Minsky und ich" (Rowohlt, 2002), ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2003, kam 2007 in einer Drehbuchadaption der Autorin in die Kinos. Die Verfilmung wurde in vielen Ländern gezeigt und erhielt mehrere Auszeichnungen. Inzwischen hat Holly-Jane Rahlens zehn Romane geschrieben, die bisher in zwölf Sprachen übersetzt wurden. Hörspiele: "Sudeka - Der Tod einer jungen Poetin" (RIAS Berlin 1979), "One Fine Day oder Warum passiert ein Unglück immer am falschen Tag" (SFB/ORB 1988), "Berlin, Brooklyn und zurück. Vorläufiger Abschied einer Ex-New-Yorkerin" (SFB 1991), "Kram und Krempel oder Wie eine ganz normal neurotische Frau ihr Leben in Ordnung bringt" (SFB 1993), "Masel tow in Las Vegas. Szenen am Vorabend einer Hochzeit" (SFB/RB 1994), "Prince Charles, Melvin Minsky & Me" (Deutschlandradio Berlin 1995), "Neuköllner Lehrjahre oder Mein Leben vor dem deutschen Dativ" (SFB/ORB 1996). Zuletzt: "Stella Menzel und der goldene Faden" (RBB/NDR 2019). Prince Charles, Melvin Minsky & Me

Sonntag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Post Porn Panik Von Mithu Sanyal Detektivin trifft auf obskure Sexualtherapeutin Ruth Kohn: Christin Marquitan Peter Mehta: Andreas Grothgar Presenter 2 / Bräutigam / Butler / Presenter 4: Martin Bross Gräfin D: Edda Fischer Rakula: Tanja Schleiff Professor Ganymed / Presenter 1: Matthias Haase Ganymed 3 / Presenter 3: Daniel Schüßler Exorzistin: Elena Schmidt Regie: Leonhard Koppelmann

Sonntag 21:00 Uhr NDR 1 Radio MV

NDR 1 Radio MV - Plappermoehl / Plattdeutsches Hörspiel

Lütt Stunn" Lüdsnack, Musik un süst noch wat Die "Plappermoehl" ist die älteste plattdeutsche Radiosendung im Nordosten. Angefangen hat alles in Dabel, als 1983 die erste "Plappermoehl" auf dem Kornboden der alten Holländerwindmühle aufgezeichnet wurde. Mittlerweile ist die Sendung unterwegs in ganz Mecklenburg-Vorpommern und meldet sich regelmäßig aus einem anderen Ort des Landes mit "ne lütt Stunn Lüdsnack, Musik un süst noch wat". Mit Humor und guter Laune moderieren Susanne Bliemel und Thomas Lenz ihren Klönsnack mit interessanten Gästen. 21:00 - 21:03 Uhr Nachrichten, Wetter, Verkehr

Sonntag 21:00 Uhr SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

heute: "Ich bin a beese Frau" - Elsässerditscher Monolog von Pierre Kretz ICH BIN A BEESE FRAU Elsässerditscher Monolog von Pierre Kretz Ins Schwarzwälder Alemannisch übertragen von Nina Losch "Ich bin a beese Frau", sagt die Ulmer Theres über sich selbst. Hart ist sie - zu sich und andern. Allein sitzt sie am Fenster und schimpft über alles und jeden da draußen. Das Leben hat ihr böse mitgespielt, besonders die Männer. Doch die Männer aus ihrer Familie sind jetzt tot, und mit anderen will sie nichts mehr zu tun haben. Ohne zu wissen, was das ist, schleppt die Theres ein Trauma mit sich herum. In einem schonungslosen Monolog versinkt sie immer tiefer in die Abgründe, die ihr das Leben bisweilen zur Hölle werden ließen. Durch das Sprechen kommt sie zu sich und lässt den Hörer hinter die Maske der "bösen Frau" blicken. Pierre Kretz, geboren 1950 in Sélestat im Elsass. Studierte in Straßburg und Saarbrücken Jura. Gab den Anwaltsberuf mit seinem 50. Geburtstag auf und wurde freier Schriftsteller. Inzwischen liegen von ihm mehrere Theaterstücke vor, Essays sowie Romane, zuletzt: "Verlorene Leben" (2019). "Der Seelenhüter" (2012) wurde vom SWR im selben Jahr als Hörspiel gesendet. Mit: Nina Losch Musik Hannah Schwegler Regie Mark Ginzler Produktion SWR 2016

Sonntag 21:05 Uhr NDR Info

Das Hörspiel

Der kurze Weg Von Jan Peter Bremer Musik: Jakob Diehl Regie: Oliver Sturm Mit Florian von Manteuffel, Birte Schnöink, Imogen Kogge, Gunter Schoß, Niels Kreutinger HR 2019 Es sollte nur eine Fahrt mit dem neuen Fahrrad werden, aber es wird die Fahrt in eine Landschaft voller Sorgen und Missgeschicke. Mitten am Tag überfährt Jan das Kind seines besten Freundes. Und dann rutscht ihm auch noch die Hose und er stolpert unentwegt über die eigenen Beine. Vielleicht ist sogar das seine eigentliche Schuld. Oder jagt er auch dieser Schuld nur hinterher? In überraschenden Sprachbildern zeichnet Jan Peter Bremer die Szenerie eines aus den Fugen geratenen Lebens. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst.

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